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RÖNTGENSTRAHLEN
Röntgenstrahlen, engl. X-rays, Physik: elektromagnet. Strahlung mit kürzeren Wellenlängen als das Licht; entsteht als Bremsstrahlung beim Aufprall von Elektronen auf Materie oder als charakterist. Eigenstrahlung der Atome, wenn die kernnächsten, inneren Elektronen der Atomhülle angeregt werden. Röntgenstrahlen sind unsichtbar, schwärzen Fotoplatten, erzeugen Fluoreszenz und haben hohes Ionisationsvermögen; technisch werden sie in Röntgenröhren erzeugt. Ähnlich den Lichtstrahlen zeigen sie Reflexion, Brechung, Beugung, Interferenz, Polarisation, haben aber im Ggs. zum Licht hohes Durchdringungsvermögen für die meisten Stoffe. Ihre biolog. Wirkung beruht auf der Absorption im Gewebe; unausgereifte Zellen sind gegen Röntgenstrahlen empfindlicher als ausgereifte, die Empfindlichkeit steigert sich während der Kernteilung. Anwendung Röntgenkunde.
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