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 Ayurvedische Massage
Ayurveda (Sanskrit, m., ayurveda, Wissen vom Leben) ist die Bezeichnung für eine traditionelle indische Heilkunst. Wörtlich bedeutet Ayurveda "Lebensweisheit". Es stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayur (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.
Pancakarma bezeichnet eine Reinigungskur der Ayurveda unter Anwendung verschiedenster Methoden zur Ausschleusung von Stoffwechselabbauprodukten, unverdauten Nahrungsbestandteilen und Umweltgiften. Eine "geistige Entschlackung" (belastende Erfahrungen, unverarbeitete Konflikte etc.) sollte ebenfalls Bestandteil der Kur sein.
Frei übersetzt heißt Pancakarma "fünffache Reinigung", was bedeutet, dass der Körper auf fünf verschiedene Arten gereinigt werden kann. Ausschlaggebend ist die jeweilige Konstitution des zu Behandelnden.
Bestandteil jeder Pancakarma-Kur ist Ghi, geklärte Butter, die in kleiner Menge morgens nüchtern getrunken wird, um die fettlöslichen Schlacken im Körper zu lösen. Diese innerliche Mobilisierung der Schlacken wird äußerlich durch verschiedene Ölbehandlungen wie z.B. Massage oder Stirnölguss ergänzt.
Pancakarma hat sich bei chronischen Krankheiten wie Rheuma, Asthma, Allergien, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen bewährt. Auch in der Nachbehandlung von z.B. Operationen kann die Kur dem Organismus helfen, sich rascher zu erholen und sein natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.
Massage ist eine Therapieform der physikalischen Medizin. Massage ist eine mechanische Beeinflussung der oberen Körperschichten mit Wirkung auf den gesamten Organismus.
Abbau von Angstgefühlen
Entspannung der Mukulation
Entsteifung der Gelenke
Stärkung des Wohlbefindens und der Vitalität
Verbesserung der Durchbutung
Lösen von Narbengewebe
Reflektion auf innere Organe
Massage war im Laufe der Geschichte ein Bestandteil vieler Kulturen.
Der Ursprung der Massage ist sicher im fernen Osten bei den damaligen Kulturvölkern zu suchen (China, Persien, Ägypten). Der Chinese Kong Fu (2700 v. Chr.) beschreibt ausführlich Massagehandgriffe und gymnastische Übungen. Über den großen griechischen Arzt Hippokrates (460-377 v.Chr.) gelangt die Massage nach Europa. Später nimmt sich der römische Arzt Galen (131-201 n.Chr.) der manuellen Therapie an. Sein Einfluss reicht bis weit ins Mittelalter. Ab dem neunten Jahrhundert waren die Araber führend und folgten mehrere Jahrhunderte den Lehren Galens.
Im 16. Jahrhundert bedient sich Paracelsus (1493-1541) der Massage mit großem Erfolg. Nach ihm versucht Ambroise Paré (1517 -1590) die Massage anatomisch und physiologisch zu untermauern. In Frankreich erlebte die Massage unter der Behandlungssparte „Mechanotherapie“ eine Blütezeit, in der wahrscheinlich auch das Wort Massage wie auch die französische Bezeichnung der einzelnen Handgriffe entstand.
| Massagevarianten (Unterarten) |
Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage
Akupressur-Massage
Akupunktmassage
Ayurveda-Massage
Bindegewebsmassage
Bürstenmassage
Esalen-Massage
Fuß-Reflexzonen-Massage
Handreflexzonenmassage
Klassische Massage
Kolonmassage
Lomi Lomi
Ohrreflexzonenmassage
Periostmassage
Reiki-Massage
Rhythmische Massage nach Ita Wegman
Lymphdrainage
Schädelreflexzonenmassage
Schlüsselzonenmassage nach Marnitz
Segmentmassage
Shiatsu
Tantramassage
Thai-Massage
Traditionelle Hawaiianische Massage
Tuina-Massage
Warmsteinmassage
Wirbelsäulentherapien
Gesichtsmassage
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